BITKOM - Presseinformationen
Aktuelle Presseinformationen des BITKOM

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  • Daten und Fakten zu sozialen Netzwerken
    Soziale Online-Netzwerke wie Facebook, Google+, Xing oder die VZ-Netze sind in den vergangenen Jahren fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden. Die Netzwerke ermöglichen es, auf einfache Weise zu kommunizieren und eigene Inhalte im Web zu verbreiten. Am Freitag geht mit Facebook das weltweit größte soziale Netzwerk an die Börse. Der Hightech-Verband BITKOM nennt vor diesem Hintergrund zentrale Daten zur Nutzung sozialer Medien in Deutschland:


  • Steuern sparen mit Computer, Internet und Telefon
    Arbeitnehmer können Steuern sparen, wenn sie privat angeschaffte Computer, Handys, Software und andere IT-Geräte auch beruflich nutzen. Das gleiche gilt für Telefon- und Internetgebühren. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. Hierfür müssen die Ausgaben in der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Am 31. Mai 2012 läuft die Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2011 ab, sofern kein Steuerberater beauftragt wird. Dann verlängert sich die Abgabefrist um sechs Monate. Der BITKOM zeigt, unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmer Telefon-, Internet- und PC-Kosten von der Steuer absetzen können.


  • Internet: Mehrheit will lieber Werbung als Gebühren
    Eine große Mehrheit der Internetnutzer akzeptiert Werbung, um Online-Angebote günstiger oder kostenlos nutzen zu können. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. 64 Prozent der deutschen Internetnutzer bevorzugen Werbeeinblendungen, wenn sie dadurch ihren Geldbeutel schonen können. 28 Prozent möchten lieber keine Werbung sehen und erklären sich bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen. Weitere 8 Prozent machten keine Angaben.


  • Fast jeder fünfte Surfer nutzt weder Virenschutz noch Firewall
    Noch immer surfen einige Nutzer schutzlos im Internet. Fast jeder fünfte Onliner (18 Prozent) hat weder Virenschutz noch Firewall auf seinem Privatrechner installiert. Im vergangenen Jahr waren es mit 21 Prozent geringfügig mehr. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Gefahren für Internet-Surfer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch leider verhält sich ein Teil der Onliner fahrlässig und gefährdet damit sich und andere“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So hat gut jeder vierte Surfer (28 Prozent) keinen Virenschutz und fast jeder Dritte (30 Prozent) keine Firewall. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr eines Rechners mit der Außenwelt auf Sicherheitsprobleme.


  • Bundesrat beschließt neues Zuwanderungsrecht
    Mit breiter Mehrheit hat der Bundesrat der Hochqualifizierten-Richtlinie zugestimmt und damit den Weg für ein modernes Zuwanderungsrecht in Deutschland frei gemacht. Zu den Neuregelungen gehören niedrigere Verdienstgrenzen, kürzere Entscheidungsfristen der Zuwanderungsbehörden und bessere Perspektiven für den dauerhaften Aufenthalt qualifizierter Zuwanderer. Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt, dass die neue Rechtslage insbesondere den Bedürfnissen des Mittelstands entgegen kommt. Dies gilt unter anderem für die neue Einkommensgrenze von 34.800 Euro, die es auch kleineren Unternehmen ermöglicht, IT-Spezialisten aus Ländern außerhalb der EU mit der Perspektive auf eine langfristige Beschäftigung zu rekrutieren. „Eine erfolgreiche Zuwanderungspolitik braucht transparente Regelungen und kurze Verwaltungswege – gerade mit Blick auf den Mittelstand“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. So ist die ITK-Branche ist künftig von der Vorrangprüfung ausgenommen, für andere Hochqualifizierte gilt eine maximale Prüfungszeit von zwei Wochen. Dass mittelständische Unternehmen von schlanken Verfahren besonders profitieren, hat die Greencard gezeigt: Fast 60 Prozent aller Arbeitserlaubnisse wurden für Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten erteilt.